Bürgermeister
Florian Teichmann

„Demokratie, das sind wir alle. 
Jeder soll erfahren, dass es auf ihn ankommt.“
Horst Köhler
Ehem. Deutscher Bundespräsident

 

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Entwicklung des Baugebiets „Alte Gärtnerei“ in Allmendingen

Die Gemeinde Allmendingen schreitet mit der Planung des Baugebiets „Alte Gärtnerei“ zielstrebig voran, um eine nachhaltige und moderne Nutzung eines zentral gelegenen Areals zu ermöglichen. Das etwa 2,8 Hektar große Gelände, das ehemals von einer Gärtnerei und als Friedhofserweiterungsfläche genutzt wurde, soll in ein zukunftsorientiertes Wohn- und Gewerbequartier umgewandelt werden.

 

Ausgangssituation und Zielsetzung

Das Areal, das zwischen der Ehinger Straße und einem Industriegleis liegt, lag nach Aufgabe der Gärtnerei viele Jahre brach. Dies brachte städtebauliche und ökologische Herausforderungen mit sich. Ziel des Projekts ist es, brachliegende Innenflächen zu revitalisieren, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig Gewerbeflächen zu integrieren, die sich mit dem Wohnen verträglich kombinieren lassen. Besonderes Augenmerk liegt auf nachhaltiger Stadtentwicklung, bei der Umweltschutz und Energieeffizienz zentrale Rollen spielen.

 

Planung und Konzeption

Die Gemeinde setzt auf eine zukunftsweisende Planung mit folgenden Schwerpunkten:

  1. Wohnraumschaffung: Moderne Wohnungen sollen den vielfältigen Bedürfnissen der Bevölkerung gerecht werden.

  2. Gewerbenutzung: Kleinere Gewerbeflächen, beispielsweise für Handwerksbetriebe, sind in die Planung integriert.

  3. Nachhaltige Energieversorgung: Durch ein innovatives Nahwärmenetz, das von zentralen Wärmepumpen betrieben wird, und Photovoltaikanlagen soll das Quartier weitgehend klimaneutral werden.

  4. Erhalt und Integration: Der bestehende Schulgarten wird in die Planung einbezogen und soll besser erreichbar sein.

Alte Gärtnerei_Begründung
Herausforderungen bei der Erschließung

Das Projekt steht vor mehreren Herausforderungen. Dazu gehören:

  • Altlastensanierung: Untersuchungen zeigten geringe Belastungen durch Asbest und Bauschutt, die vor der Bebauung fachgerecht entfernt werden müssen.

  • Integration in die bestehende Infrastruktur: Die harmonische Anbindung an die Gemeindeinfrastruktur erfordert sorgfältige Planung.

  • Geothermie-Ersatz: Ursprünglich geplante geothermische Wärmeversorgung musste aus Wasserschutzgründen verworfen werden. Stattdessen wird ein Nahwärmenetz mit Wärmepumpen realisiert.

 

Bedeutung für die Gemeinde

Das Baugebiet „Alte Gärtnerei“ ist ein Leuchtturmprojekt für Allmendingen. Es trägt nicht nur dazu bei, den Wohnraumbedarf zu decken, sondern stärkt auch die Attraktivität und Lebensqualität der Gemeinde. Durch die Wiederbelebung des Areals wird ein Beitrag zum Klimaschutz geleistet und gleichzeitig die Ortsmitte belebt.

 

Fazit

Mit dem Baugebiet „Alte Gärtnerei“ verfolgt Allmendingen eine nachhaltige Strategie zur Innenentwicklung. Das Projekt zeigt, wie Klimaschutz und städtebauliche Entwicklung Hand in Hand gehen können. Es bleibt ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Gemeinde und verdeutlicht das Engagement für eine umweltfreundliche und lebenswerte Zukunft.