Projektideen
weitere geplante Digitalisierung der Wasserversorgung
In den vergangenen Jahren wurden bereits erhebliche Investitionen in die Digitalisierung der Wasserversorgung getätigt. Der nächste logische Schritt in diesem Prozess ist die flächendeckende Umstellung aller Wasserzähler auf elektronische Wasserzähler. Diese modernen Geräte bieten zahlreiche Vorteile gegenüber den bisherigen mechanischen Modellen.
Vorteile der elektronischen Wasserzähler
Die neuen elektronischen Wasserzähler erfassen den Wasserverbrauch nicht nur digital, sondern übermitteln die Verbrauchsdaten vollautomatisch an die Gemeinde. Dadurch entfällt das manuelle Ablesen der Zählerstände, wodurch Ablesefehler vermieden und der Verwaltungsaufwand reduziert werden.
Zur Anbindung der Wasserzähler an die zentrale Onlineplattform wird ein flächendeckendes LoRaWAN-Netz aufgebaut. Diese Technologie ermöglicht eine zuverlässige und energieeffiziente Datenübertragung über weite Strecken.
Ein besonders wichtiger Vorteil der neuen Wasserzähler liegt in der Möglichkeit zur frühzeitigen Erkennung von Wasserrohrbrüchen oder kontinuierlichen Wasserverlusten, beispielsweise durch eine ständig laufende Toilettenspülung. Mithilfe intelligenter Software wird analysiert, ob es in einem Haushalt tägliche Phasen ohne Wasserverbrauch gibt. Sollte ein durchgängiger Verbrauch festgestellt werden, deutet dies auf eine Leckage oder einen Defekt hin. In einem solchen Fall wird der Eigentümer umgehend informiert, sodass Maßnahmen zur Schadensbegrenzung eingeleitet werden können. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung unnötiger Wasserverbräuche bei, sondern hilft auch, Gebäudeschäden durch frühzeitige Erkennung zu minimieren.
Langfristige Kosteneinsparungen
Die neuen Wasserzähler arbeiten mit Ultraschalltechnik und verfügen über keine mechanischen beweglichen Teile. Dies führt zu einer höheren Messgenauigkeit und einer längeren Lebensdauer der Geräte. Ein weiterer wesentlicher Vorteil besteht in der vereinfachten Verlängerung der Eichdauer durch ein Stichprobenverfahren, wodurch die Kosten für den Betrieb langfristig gesenkt werden können. Da die Wasserzähler doppelt so lange im Einsatz bleiben können und seltener ausgetauscht werden müssen, verringern sich zudem die Montagekosten für den Wechsel.
Fazit
Die flächendeckende Einführung elektronischer Wasserzähler stellt einen bedeutenden Fortschritt in der Digitalisierung der Wasserversorgung dar. Neben der Optimierung des Ableseprozesses und der Vermeidung von Fehlern bietet diese Maßnahme erhebliche Vorteile in der Schadensprävention und der langfristigen Kostenreduzierung. Durch den Aufbau eines modernen LoRaWAN-Netzes wird eine effiziente Datenübertragung sichergestellt, die es ermöglicht, den Verbrauch in Echtzeit zu überwachen und auf Unregelmäßigkeiten schnell zu reagieren. Die Umstellung auf elektronische Wasserzähler ist somit ein entscheidender Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen und ressourcenschonenden Wasserversorgung.
geplanten Erneuerung des Dachs der Umkleidekabinen im Waldfreibad Allmendingen und Installation einer Photovoltaikanlage
Das Waldfreibad Allmendingen ist ein bedeutender Bestandteil unserer Gemeinde und ein geschätzter Ort der Erholung für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen. Sein besonderer Charme aus den 1970er Jahren sowie die idyllische Lage machen es zu einem einzigartigen Freizeitangebot in der Region. Um dieses wertvolle Freibad auch für kommende Generationen zu erhalten, sind regelmäßige Instandhaltungsmaßnahmen unerlässlich.
Jedes Jahr stellt der Unterhalt des Waldfreibads die Gemeinde jedoch vor finanzielle Herausforderungen. Die steigenden Pflichtaufgaben sowie wachsende rechtliche Anforderungen engen den finanziellen Spielraum zunehmend ein. Zudem sind die wirtschaftlichen Prognosen nicht besonders vielversprechend. Daher ist es umso wichtiger, Investitionen mit Bedacht zu planen und die verfügbaren Mittel gezielt einzusetzen. Nur so kann die langfristige Erhaltung dieser wichtigen Einrichtung gewährleistet werden.
Für den Haushaltsplan 2025 haben wir daher Investitionsmittel für die dringend notwendige Erneuerung des Dachs über den Umkleidekabinen vorgesehen. Zusätzlich planen wir die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem neuen Dach. Die aktuelle Dachkonstruktion ist bereits stark in die Jahre gekommen und weist erhebliche Abnutzungserscheinungen auf. Eine Sanierung ist unumgänglich, um die Bausubstanz zu schützen und die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.
Gleichzeitig besteht im Waldfreibad ein hoher kontinuierlicher Strombedarf, insbesondere durch den Betrieb der Umwälzpumpen, die für die Wasserqualität essenziell sind. Durch die günstige Dachausrichtung bietet sich die Möglichkeit, diese notwendige Erneuerung mit einer nachhaltigen Lösung zu kombinieren. Die Installation einer Photovoltaikanlage ermöglicht es, einen nicht unerheblichen Teil des Strombedarfs künftig selbst zu decken. Dies trägt nicht nur zur Reduzierung der laufenden Betriebskosten bei, sondern leistet auch einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen Nutzung kommunaler Ressourcen.
Durch diese Maßnahme wird das Dach für die kommenden Jahrzehnte instandgesetzt, während gleichzeitig eine umweltfreundliche und wirtschaftlich sinnvolle Energiequelle erschlossen wird. Damit können wir die Betriebskosten langfristig senken und unsere finanziellen Reserven entlasten. Auch wenn es sich hierbei nur um einen einzelnen Schritt handelt, ist er dennoch von großer Bedeutung für die Zukunftsfähigkeit des Waldfreibads.
Die Gesamtkosten für die Dachsanierung und die Installation der Photovoltaikanlage werden auf rund 120.000 Euro geschätzt. Die Investition stellt eine sinnvolle und nachhaltige Maßnahme dar, die nicht nur der heutigen Generation zugutekommt, sondern auch einen Beitrag für den Erhalt unseres Waldfreibads leistet.
geplantes interkommunales Feuerwehrhaus zwischen Allmendingen und Altheim
Hintergrund und Historie
Bereits im Feuerwehrbedarfsplan von 2015 wurde der Gedanke eines gemeinsamen interkommunalen Feuerwehrhauses zwischen der Abteilung Niederhofen und der Gemeinde Altheim aufgegriffen. Ziel war es damals schon, Synergien zu nutzen und eine effizientere sowie wirtschaftlich tragfähigere Lösung für die Feuerwehren beider Gemeinden zu finden. In der aktuellen Fortschreibung des Feuerwehrbedarfsplans wurde diese Idee erneut vertieft analysiert. Dabei wurde festgestellt, dass ein gemeinsames Feuerwehrhaus zahlreiche Vorteile mit sich bringt, jedoch auch gewisse Herausforderungen zu bewältigen sind.
Abstimmungen und rechtliche Rahmenbedingungen
Der Prozess der Entscheidungsfindung erfolgt in enger Abstimmung mit verschiedenen Akteuren. Neben den beteiligten Gemeinden wurden der Gutachter des Feuerwehrbedarfsplans, der Kreisbrandmeister sowie das Regierungspräsidium Tübingen in die Beratungen einbezogen. Diese Institutionen unterstützen mit ihrer fachlichen Expertise, insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung der feuerwehrtechnischen und rechtlichen Vorgaben. Es gibt einige regulatorische und organisatorische Hürden, die im Zuge der weiteren Planungen gelöst werden müssen. Ich bin jedoch überzeugt, dass diese Herausforderungen bewältigt werden können.
Vorteile eines gemeinsamen Feuerwehrhauses
Ein gemeinsames Feuerwehrhaus für die beiden Wehren bietet eine Vielzahl von Vorteilen, die sowohl die Einsatzbereitschaft als auch die wirtschaftliche Effizienz betreffen:
Verbesserte Tagesverfügbarkeit der Einsatzkräfte: Einer der größten Vorteile besteht in der signifikant verbesserten Tagesverfügbarkeit der Feuerwehrkameraden. Aufgrund beruflicher Verpflichtungen ist es für kleine, einzelne Einheiten oft schwierig, tagsüber eine ausreichende Anzahl an Einsatzkräften bereitzustellen. Durch die Zusammenlegung stehen zwei Einheiten gemeinsam zur Verfügung, was die Einsatzfähigkeit erheblich steigert und die Sicherheit für die Bevölkerung erhöht.
Bessere Ausstattung und Nutzung der Ressourcen: In einem gemeinsamen Feuerwehrhaus können Fahrzeuge, Geräte und weitere Einsatzmittel zentral gelagert und genutzt werden. Dadurch werden Doppelanschaffungen vermieden, und die vorhandene Ausstattung kann effizienter genutzt werden. Zudem wird sichergestellt, dass das gesamte Material regelmäßig geprobt wird.
Kosteneffizienz für beide Gemeinden: Der Bau und Betrieb eines Feuerwehrhauses ist mit erheblichen Kosten verbunden. Eine gemeinsame Lösung reduziert die finanziellen Belastungen für beide Gemeinden, da Betriebskosten, Wartungsausgaben und Investitionen in Infrastruktur aufgeteilt werden können. Dies führt zu einer nachhaltigen und wirtschaftlich tragfähigen Lösung für die Zukunft.
Herausforderungen und mögliche Nachteile
Trotz der vielen Vorteile gibt es auch Herausforderungen, die sorgfältig betrachtet werden müssen:
Standortfrage und formale Zugehörigkeit: Ein wesentliches Problem besteht in der Festlegung eines geeigneten Standorts. Dieser wird rein auf Basis feuerwehrtechnischer Gesichtspunkte durch einen externen Gutachter bestimmt. Da das Feuerwehrhaus jedoch nur in einer der beiden Gemeinden errichtet werden kann, bedeutet dies, dass die andere Gemeinde formal kein eigenes Feuerwehrhaus mehr besitzt. Dies kann in der Bevölkerung als Verlust wahrgenommen werden und muss entsprechend kommuniziert und begleitet werden.
Bedenken hinsichtlich der Identitätswahrung: Die Feuerwehr spielt eine zentrale Rolle im gesellschaftlichen Leben der Gemeinden. Die Zusammenlegung könnte daher Befürchtungen hervorrufen, dass die jeweilige Identität und Tradition der Feuerwehren verloren gehen. Diese Sorgen müssen ernst genommen und in den Entscheidungsprozess integriert werden. Eine Möglichkeit zur Identitätsbewahrung besteht darin, dass beide Einheiten – trotz eines gemeinsamen Feuerwehrhauses – eigenständig bleiben. Dies bedeutet, dass weiterhin die Feuerwehr Altheim mit einem eigenen Kommandanten sowie die Abteilung Niederhofen mit ihrem Kommandanten existieren werden.
Akzeptanz und Einbindung der Feuerwehrkameraden
Der Erfolg eines solchen Projekts hängt maßgeblich von der Unterstützung und Zustimmung der Feuerwehrkameraden ab. Die beste infrastrukturelle Lösung nützt wenig, wenn sie nicht von den Einsatzkräften getragen wird. Daher ist es von größter Bedeutung, die Mitglieder der Feuerwehren frühzeitig in die Entscheidungsprozesse einzubeziehen und ihre Anliegen ernst zu nehmen. Ohne eine deutliche Mehrheit innerhalb der Mannschaft werden die positiven Effekte nur bedingt zum Tragen kommen.
Fazit und Ausblick
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein gemeinsames Feuerwehrhaus für die Gemeinden Allmendingen und Altheim eine sinnvolle und zukunftsweisende Lösung darstellt. Die Vorteile überwiegen in vielen Bereichen, insbesondere im Hinblick auf die Einsatzbereitschaft, die wirtschaftliche Effizienz und die technische Ausstattung. Dennoch müssen auch die Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf den Standort und die Identitätswahrung, aktiv adressiert werden.
Die weiteren Beratungen innerhalb der Feuerwehren werden entscheidend für den weiteren Verlauf sein. Wir werden die Entwicklungen genau beobachten und gemeinsam mit den betroffenen Einheiten eine tragfähige Lösung erarbeiten. Dabei bereiten wir uns auf beide möglichen Szenarien vor – sowohl auf die Umsetzung eines gemeinsamen Feuerwehrhauses als auch auf die Beibehaltung separater Standorte, falls dies der Wunsch der Feuerwehren sein sollte. Unser Ziel bleibt es, die bestmögliche Lösung für die Sicherheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger zu finden.
geplanten Renaturierung der Schmiech im Süden von Allmendingen
Die Gemeinde Allmendingen plant eine umfassende Renaturierung der Schmiech im südlichen Gemeindegebiet. Aktuell laufen die Vorbereitungen für diese Maßnahme, die eine Verlagerung des Flussverlaufs in einen tiefer gelegenen Bereich des Geländes vorsieht. Diese Renaturierung verspricht mehrere positive Effekte für die Umwelt und die Infrastruktur der Gemeinde.
Ein zentraler Aspekt dieser Maßnahme ist die Verbesserung der ökologischen Bedingungen sowie der Durchlässigkeit des Gewässers. Der südliche Abschnitt ist der letzte Bereich auf Allmendinger Gemarkung, in dem eine Renaturierung noch umgesetzt werden kann. Durch die natürliche Umgestaltung wird die Biodiversität gefördert und die Wasserqualität verbessert.
Ein weiterer Vorteil der geplanten Verlegung des Flusslaufs betrifft den Bereich der Brücke Marienstraße. Durch die geänderte Strömung erhofft sich die Gemeinde eine Reduzierung von Ablagerungen in diesem Bereich, was langfristig zu einer besseren Wasserführung beiträgt.
Neben den ökologischen und hydrologischen Verbesserungen schafft die Verlegung des Flusslaufs in einen natürlichen Tiefpunkt zudem neue Möglichkeiten für die Infrastrukturentwicklung. Durch den Rückbau des bisherigen Triebwerkskanals entlang der Bergstraße wird zusätzlicher Raum gewonnen. Dieser soll in einem separaten Folgeprojekt genutzt werden, um die Bergstraße zu sanieren und zu erweitern. Ziel dieser Maßnahme ist es, die Durchgängigkeit für den Fußverkehr zu verbessern und die Straße insgesamt aufzuwerten.
Derzeit wird geplant, den Förderantrag für die Renaturierungsmaßnahme im Sommer 2025 einzureichen. Nach Bewilligung der Fördermittel soll das Projekt zeitnah umgesetzt werden. Die Gemeinde Allmendingen setzt sich damit aktiv für eine nachhaltige Entwicklung und die Verbesserung der Lebensqualität ein.
geplanten Sanierung und Ausbau der Bergstraße
Die Gemeinde Allmendingen bereitet derzeit die Sanierung und den teilweisen Ausbau der Bergstraße vor. Ziel der Maßnahme ist es, nicht nur den Straßenbelag zu erneuern, sondern auch eine Aufweitung der Straße vorzunehmen. Insbesondere soll der Fußweg deutlich verbreitert werden, um eine bestehende Gefahrenstelle zu beseitigen bzw. erheblich zu reduzieren.
Ein zentraler Bestandteil der geplanten Maßnahmen ist die zuvor notwendige Renaturierung und Umlegung der Schmiech in diesem Bereich. Erst nach Abschluss dieser Arbeiten kann der ehemalige Triebwerkskanal als zusätzliche Fläche für die Verbreiterung der Bergstraße genutzt werden.
Im südlichen Verlauf der Bergstraße konnte bereits erfolgreich ein Grunderwerb realisiert werden, wodurch die Voraussetzungen für eine Verbreiterung der Straße in diesem Bereich geschaffen wurden. Im nördlichen Abschnitt hingegen konnte bislang noch keine Einigung erzielt werden. Die Gemeinde hofft hier weiterhin auf eine einvernehmliche Lösung, um das Projekt planmäßig umsetzen zu können.
Mit der Umsetzung dieser Maßnahmen soll die Verkehrssicherheit erheblich verbessert werden. Durch die Verbreiterung der Straße und insbesondere des Fußwegs wird das Risiko für Fußgänger minimiert und die Infrastruktur der Gemeinde nachhaltig gestärkt.
geplanten Sanierung der Fuchsgasse in Ennahofen
Die Sanierung der Fuchsgasse in Ennahofen ist eines der priorisierten Projekte des Gemeinderats. Das Ziel dieser Maßnahme ist es, die Straße grundlegend zu erneuern und dabei sowohl den Zustand der Fahrbahn als auch die darunterliegenden Ver- und Entsorgungsleitungen zu berücksichtigen. Bevor jedoch mit der konkreten Planung und der Finanzierung des Projekts begonnen werden kann, ist eine umfassende Bestandsaufnahme erforderlich.
Ein wesentlicher Bestandteil dieser Voruntersuchung ist die Erfassung des Zustands des Abwasserkanals, der sich unter der Fuchsgasse befindet. Bereits in einem ersten Schritt wurde eine Befahrung des Kanals durchgeführt, um vorhandene Schäden und Sanierungsbedarfe zu ermitteln. Um eine aussagekräftige Untersuchung zu gewährleisten, erfolgte zunächst eine intensive Reinigung des Kanals mittels Hochdruckdüsen. Dadurch wurden Ablagerungen entfernt, sodass eine detaillierte Inspektion mithilfe einer Videokamera vorgenommen werden konnte.
Die aufgenommenen Videodaten werden nun vom beauftragten Ingenieurbüro Funk ausgewertet. Ziel dieser Analyse ist es, sämtliche schadhaften Stellen des Abwasserkanals zu identifizieren und ein tragfähiges Sanierungskonzept zu entwickeln. Hierbei wird insbesondere geprüft, ob eine Sanierung im sogenannten Inliner-Verfahren möglich ist. Bei dieser Methode wird eine spezielle Kunststoffauskleidung in den bestehenden Kanal eingebracht, die die vorhandene Leitung von innen verstärkt und abdichtet.
Sollte sich jedoch herausstellen, dass die Schäden zu schwerwiegend sind, sodass eine Inliner-Sanierung nicht ausreicht, müsste der Kanal in offener Bauweise erneuert werden. Dies würde bedeuten, dass die Straße aufgebrochen werden muss, um die alten Rohre zu entfernen und neue Leitungen zu verlegen. Eine offene Bauweise wäre mit erheblichen Mehrkosten verbunden, würde eine längere Bauzeit nach sich ziehen und die Anwohner der Fuchsgasse während der Bauphase vor größere Herausforderungen stellen, insbesondere in Bezug auf Erreichbarkeit und Verkehrsfluss.
Sobald die Ergebnisse der Untersuchung vorliegen, werden diese von der Verwaltung umfassend analysiert und aufbereitet. Anschließend erfolgt eine Beratung im technischen Ausschuss des Gemeinderats. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen wird dann die weitere Planung der Sanierungsmaßnahme festgelegt, um eine nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Lösung für die Fuchsgasse in Ennahofen zu erarbeiten. Ziel ist es, die notwendige Infrastruktur langfristig zu sichern und zugleich die Auswirkungen für die Bürgerinnen und Bürger so gering wie möglich zu halten.
geplante Erneuerung der Ortsdurchfahrt in Pfraunstetten
Die Gemeinde Allmendingen plant in den Jahren 2025 und 2026 eine umfassende Erneuerung der Ortsdurchfahrt im Ortsteil Pfraunstetten. Der Hauptgrund für dieses Vorhaben liegt in der unzureichenden Abwasseranbindung des Ortsteils. Bislang verfügt Pfraunstetten über keinen direkten Anschluss an die Kläranlage in Ehingen. Stattdessen nutzt jeder Haushalt eine Mehrkammergrube, die mehrmals jährlich geleert werden muss. Dieses System entspricht nicht mehr den gültigen gesetzlichen Auflagen.
Im Zuge der Erneuerung wird die gesamte Kanalisation modernisiert und in ein Trennsystem für Regen- und Schmutzwasser umgewandelt. Gleichzeitig erfolgt die Erneuerung der Wasserleitungen im gesamten Ort. Den Grundstückseigentümern wird empfohlen, die Gelegenheit zu nutzen und auch die Leitungen auf ihren eigenen Grundstücken zu erneuern.
Zusätzlich wird versucht, den Ausbau mit weiteren Infrastrukturprojekten zu koordinieren. Dazu zählt die Zusammenarbeit mit der OEW Breitband GmbH, um Glasfaseranschlüsse bis in die Häuser zu realisieren, sowie mit der Ehinger Energie zur Erneuerung der Stromleitungen. Ziel ist es, die derzeitigen Dachständer durch unterirdische Stromleitungen zu ersetzen.
Da es sich bei der Ortsdurchfahrt um eine Kreisstraße handelt, wird sich der Landkreis Alb-Donau an den Kosten für die Erneuerung der Asphaltdecke beteiligen. Die Gesamtkosten für die Gemeinde Allmendingen werden auf rund 2.000.000 Euro geschätzt. Die Ausschreibung der Arbeiten ist für das Jahr 2025 geplant.
geplanten Erneuerung der Heizungsanlage in der Schule, Turnhalle und Kindergarten Weilersteußlingen
Die Heizungsanlage in dem Kommunikationszentrum (Grundschule, Turnhalle und Kindergarten) in Weilersteußlingen ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den heutigen energetischen und technischen Anforderungen. Daher wurde gemeinsam mit dem Ingenieurbüro Bohnacker eine umfassende Untersuchung durchgeführt, um die optimale Lösung für die Beheizung der Gebäude zu finden.
Geplante Maßnahmen
Die bestehende Anlage umfasst zwei Öl-Brennwertkessel, von denen einer aus dem Jahr 1987 stammt und der andere im Jahr 2016 installiert wurde. Geplant ist, den älteren Ölkessel durch eine moderne Pelletheizung zu ersetzen. Der neuere Kessel aus dem Jahr 2016 soll als Spitzenlastkessel weiterhin in Betrieb bleiben, um eine effiziente und bedarfsgerechte Wärmeversorgung sicherzustellen.
Zusätzlich zur Erneuerung der Heizungsanlage werden auch die Verteilung und Steuerung modernisiert. Diese Arbeiten wurden bereits in einer Ausschreibung berücksichtigt.
Weitere begleitende Maßnahmen Neben der Heizungsmodernisierung laufen aktuell zwei weitere Ausschreibungen:
Sanierung des Kamins: Hierbei sollen notwendige Instandsetzungsarbeiten durchgeführt werden, um die Sicherheit und Effizienz der Heizungsanlage zu gewährleisten.
Installation einer Hebeanlage: Diese Anlage wird benötigt, um das anfallende Kondenswasser effizient in den Kanal zu leiten.
Finanzierung
Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf über 250.000 Euro. Zur Finanzierung der Maßnahme erhalten wir eine Förderung aus dem Ausgleichstock in Höhe von 100.000 Euro. Zusätzlich wurde ein Förderantrag für den Austausch der Heizungsanlage beim Bund gestellt.
Zeitplan der Umsetzung
Die Arbeiten sollen im Laufe des Jahres 2025 durchgeführt werden. Die Vergabe der Aufträge erfolgt nach Abschluss der laufenden Ausschreibungsverfahren.
Mit der Modernisierung der Heizungsanlage wird eine nachhaltige und energieeffiziente Beheizung der Gebäude in Weilersteußlingen sichergestellt, die sowohl wirtschaftliche als auch ökologische Vorteile bringt.
geplante Sanierung des Schulhofs der Grundschule Weilersteußlingen und Ausbau einer barrierefreien Bushaltestelle
Die Gemeinde Allmendingen plant im Jahr 2025 die Sanierung des Schulhofs der Grundschule in Weilersteußlingen. Im Zuge dieser Maßnahme wird auch eine barrierefreie Bushaltestelle ausgebaut, um die Infrastruktur der Gemeinde weiter zu verbessern und den Anforderungen der Barrierefreiheit gerecht zu werden.
Die Gesamtkosten für dieses Bauvorhaben werden auf ca. 273.000 Euro geschätzt. Zur Finanzierung der Maßnahme erhält die Gemeinde eine Förderung in Höhe von rund 113.000 Euro aus dem Ausgleichstock sowie der Fachförderung für barrierefreie Bushaltestellen. Die Vergabe der Bauarbeiten soll im Laufe des Jahres 2025 erfolgen.
Mit der Sanierung des Schulhofs wird nicht nur die Aufenthaltsqualität für die Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert, sondern auch die Sicherheit und Nutzbarkeit der Flächen optimiert. Die Neugestaltung schafft attraktive Spiel- und Bewegungsbereiche, die den Schulalltag bereichern.
Darüber hinaus stellt der barrierefreie Ausbau der Bushaltestelle einen wichtigen Schritt in Richtung Inklusion dar. Menschen mit eingeschränkter Mobilität, darunter Senioren, Eltern mit Kinderwagen und Personen mit Behinderung, erhalten so einen besseren Zugang zum öffentlichen Nahverkehr. Dies trägt wesentlich zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und der Lebensqualität in Weilersteußlingen bei.
Die Gemeinde Allmendingen setzt mit diesem Projekt ein klares Zeichen für eine moderne und inklusive Infrastruktur. Die geplante Fertigstellung wird eine nachhaltige Aufwertung des Schulhofs und des öffentlichen Verkehrsangebots in Weilersteußlingen bewirken.

